Abenteuer
Die Flucht - Teil 4 von 4

Der kleine Krieger öffnete die Augen. Diesem Umstand zum Trotz blieb es dunkel. Es stank, es war glitschig und rutschig ... und es ging in rasender Fahrt bergab. Hutzel wollte schreien, doch im nächsten Augenblick verstopfte etwas weiches, sehr unförmiges seinen Mund. Er spie aus, schlug panisch auf sein Gesicht ein.

Weit über ihm stützte sich Feeiel auf ihr Breitschwert. Sie horchte nach Geräuschen, aber die Mauern verschluckten jegliche Bemühungen des kleinen Mannes, sich bemerkbar zu machen. Für einen Kerker war dies sinnvoll, für Feeiel allerdings bedeutete es, sie würde sich am Fuß der Mauern vom Erfolg der Flucht überzeugen müssen.

Weiter ging die Rutschpartie durch das Gemäuer. Hutzel passierte Wesen, die sich in unzähligen Jahren anders entwickelt hatten als ihre Verwandten in den Straßen des Leuchtenden Hortes. Ihnen nicht in ihre weißen, glanzlosen Augen sehen zu müssen infolge der Dunkelheit, erwies sich für Hutzel als Gnade.

Steinerne Vorsprünge ritzten seine Haut, verbeulten seinen Brustpanzer. Einen Moment darauf schoss er aus einer Öffnung ins Licht. Doch damit nicht genug. Kopfüber fiel er einige Meter tief auf Pflastersteine und eine Woge aus Exkrementen und Abfall schlug über ihm zusammen.

Seine letzte Erinnerung war sein Zusammenstoß mit diesem grässlichen Dämonen im Thronsaal. Und nun saß er hier. »Was?« war das einzige, was ihm in dieser unmöglichen Situation dazu einfiel.

[ Teil 3<< >>Das Attentat - Teil 1 ]
 
Die Flucht - Teil 4
Nach oben!