Natur
Arkagir - Der Aufrührer
Gott oder Mythos? Niemand vermag zu sagen, was Arkagir einst war oder vielleicht sogar noch ist, doch seinem Namen haftet unter den Vampirelfen bis zum heutigen Tage eine große Macht an. Denn auch wenn ihre Gesellschaft sehr matriarchisch aufgebaut ist, tolerieren die Kriegerinnen seine Anhänger, eine kleine Schar von Männern, die sich dem Kampf verschrieben haben und sich nichts und niemandem unterordnen wollen, in ihrer Mitte.

Es wird erzählt, dass Arkagir einst ein großer Vampirelfen-Krieger war, der es schaffte, der großen Mutter einen Teil ihrer Magie zu entreissen und sich damit unsterblich zu machen. Zu dieser Zeit kam den Männern seines Volkes noch eine weit geringere Rolle zu als heute und der drang nach Freiheit in ihnen war stark. Und so scharte er innerhalb kürzester Zeit eine große Gruppe von Anhängern um sich, die ihr Kampfgeschick alsbald in vielen Schlachten an den Grenzen des vampirelfischen Territoriums unter Beweis stellten.

Als die große Mutter davon erfur, ließ sie Arkagir zu sich kommen, um über die Zukunft ihres Volkes zu verhandeln. Die Verhandlungen zogen sich über sechs Tage lang, in denen die beiden sich alleine im Palast der großen Mutter aufhielten. Über den Verlauf der Verhandlungen ist nichts bekannt, doch man erzählt sich, dass Arkagir zu dieser Zeit die nächste große Mutter zeugte.

Als die beiden schließlich gemeinsam vor ihr Volk traten, verkündete die große Mutter, das von diesem Tage an keine Vampirelfin mehr ihre Hand gegen die Anhänger Arkagirs erheben solle. Dieser übergab seinerseits die Führung über seine Anhänger an seinen engen Vertrauten Kargir, der sich von dieser Zeit an Kriegsfürst nannte (ein Titel, der bis heute weitergegeben wird), und zog alleine gen Westen. Es wird behauptet, dass Arkagir, genährt durch die Magie der großen Mutter, bis heute unter den Sterblichen wandert.

Alle bekannten Überlieferungen besagen, dass Arkagir ein hochgewachsener Mann mit rabenschwarzem Haar und eisblauen Augen ist. Eine große Narbe, die er sich beim Diebstahl der Magie von der großen Mutter zugezogen hat, verläuft über seinen rechten Arm. Er ist stets in eine schwarze Robe gehüllt, unter der er einen mächtigen Kettenpanzer, auf dem sein Wappen (der schwarze Drache) zu sehen ist, trägt. Er legt sein treues Schwert Kurdasar, ein großes schwarzes Bastardschwert mit einem rubinbesetzten Griff, niemals ab und setzt es im Kampf oft zusammen mit seinem ähnlich gearteten Dolch Guried ein. Seine Anhänger tragen stets ein Amulett, dass den schwarzen Drachen zeigt.

Werde ein Gott! - Beitrag von Marius Linne von Berg
 
Arkagir
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