Natur
Gigantischer Täuscher
Dieser größte aller Vertreter aus der Familie der Täuscher ist entgegen seines blumigen Aussehens alles andere als eine Pflanze. Er ist in vorwiegend warmen und feuchten Gegenden des Dreggen-Reiches zu Hause. Die größte Verbreitung ist so in den Küstenstreifen von Tomcall und Omroria zu finden. Für Reisende, die abseits der offiziellen Pfade unterwegs sind, stellen diese Täuscher eine echte Gefahr dar.

Die Beute der Gigantischen Täuscher bestehen meistens aus größeren Tieren, häufig Pflanzenfresser, aber manchmal auch Raubtiere. Seine Langsamkeit gleicht der Gigantische Täuscher durch ein sehr klebriges Sekret aus, dass er durch blütenähnliche Fortsätze ausstoßen kann. Ähnlich wie andere Räuber Netze spinnen, um ihre Beute einzufangen, macht der Gigantische Täuscher durch dieses Sekret das Unterholz zu einer undurchdringlichen Barriere, die gleichzeitig ihre die Beute festhält. Nur sehr starke Tiere können sich daraus wieder befreien.

Wanderer, die dem Gigantischen Täuscher zum Opfer fielen, vorzugsweise nachts, da er am Tage zu gut zu entdecken ist, sahen im Licht der beiden Monde oftmals ein Grinsen auf dem Gesicht des Täuschers. - Das ist allerdings nicht verbürgt, da sich der Zuhörer die Frage stellen muss, wie diese Nachricht bewohnte Gegenden erreichen konnte, wenn noch niemand den Angriffen eines Gigantischen Täuschers entkommen sein soll.

Der Gigantische Täuscher verbirgt sich wegen seiner auffälligen Größe und Farbgebung auch gerne in fließenden oder stehenden Gewässern. So versteckt schaut nur der Kopf heraus, scheinbar auf der Oberfläche schwimmend, wie ein harmloses Wassergewächs. Wie wenig harmlos auch diese Position ist, haben viele Fische und anderes Wassergetier leidvoll erfahren müssen. So mancher Täuscher hat diese bequeme Jagdposition, bei der er nur das Maul öffnen und zuschnappen muss, nicht mehr aufgegeben. - Ein Glück für Wanderer, ein Pech für Fischer, die dadurch empfindliche Einbußen hatten.
 
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