Workshop
Ein Pirat entsteht - Teil 2
Hier ist eine ganz simple Figur zu Papier gebracht worden. Perspektive wurde nur sehr wenig angelegt.

Das Prinzip ist einem Drahtgittermodell nicht unähnlich. Ihr seht, dass die verschiedenen Teile recht einfache Formen sind - die auch mit einem 3D-Programm erstellbar wären.

Der Kopf ist uns zugewandt. Überkreuzte Linien teilen das Gesicht auf. Der Schnittpunkt bezeichnet den Mittelpunkt zwischen den Augen. Der Oberkörper ist ebenfalls leicht gedreht, aber nicht so stark wie der Kopf.

An der gezeigten Gliederpuppe könnt ihr diese Haltung sehr gut nachstellen. Auch perspektivische Verkürzungen wie hier am Beispiel des linken Arms lassen sich so sehr schnell erfassen.

Die Haltung: Wer sich einmal selbst so hinstellt, wird sehen, dass diese Haltung relativ blöd ist. Hintergedanke bei der Figur war, sie solle sich anlehnen. - So solltet Ihr zu Beginn einer Figur ungefähr wissen, wie sie eigentlich dargestellt werden soll. Wer ins Blaue hinein zeichnet, kann sehr schnell frustriert werden, weil nichts richtig klappt. Also gebt Euch selbst eine Aufgabenstellung. Hier lautet sie schlicht: Pirat, der sich am Hafen an einen Poller lehnt.

Bislang schaut es noch so aus, als würde er dem Betrachter zuwinken. Welcher Pirat würde das tun?

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