Workshop
Ein Pirat entsteht - Teil 6
Unser Pirat ist nun besser zu erkennen.

An dieser Stelle könnt ihr schon sehr schön sehen, warum wir uns mit der Anatomie nicht so viel Mühe geben mussten. Gänzlich außer Acht lassen, konnten wir sie jedoch nicht. Schließlich sollten die Proportionen in vernünftiger Relation zueinander stehen.

Neben den wichtigen Linien, die bereits stärker nachgezeichnet sind, richten wir das Augenmerk wieder auf das Gesicht. Es ist bewußt kantig gehalten und hat einen ausgeprägten Kieferknochen. Und weil es auch Spaß machen sollte, hat er ein Kirk-Douglas-Kinn erhalten. Obwohl er nicht mehr winkt, sollte er wenigstens ein bißchen freundlich schauen.

Bisher ist er noch sehr flach. Zwar ist er perspektivisch angelegt, trotzdem fehlt ihm noch die gewisse Räumlichkeit. Wie Ihr seht, greifen wir auf keine Schattierungen in diesem Stadium zurück, um einen dreidimensionalen Eindruck zu erreichen.

Einen plastischen Eindruck erreichen wir nachher über schwarze Outlines, schwarze Schattenflächen und entsprechende Colorierung.

Das noch leichter durchscheinende Skizzen-Gekritzel, was vielleicht als Schattierung verwirrt hat, wird im nächsten Arbeitsgang verschwinden.

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Ein Pirat entsteht - Teil 6
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